Salsa Cubana
Salsa Cubana, in Kuba meist Casino genannt, ist ein dynamischer und erdiger Tanzstil, der sich durch seine kreisförmigen Bewegungen und eine enge Verbindung zur Erde auszeichnet. Im Unterschied zu den «linearen» Stilen (wie dem LA- oder New- York- Style) bewegen sich die Partner umeinander, wobei der Mann häufig die Frau umkreist.
Merkmale und Tanzstil
Der kubanische Stil wird als besonders spontan und sozial angesehen, da er stark auf Improvisation und Körperausdruck beruht.
Kreisförmige Dynamik: Die Tanzpartner bewegen sich nicht auf einer geraden Linie (Slot), sondern drehen sich fortwährend im Raum.
Körperbetonung: Es wird eine ausgeprägte Arbeit mit den Hüften, Schultern
Sowie dem gesamten Oberkörper durchgeführt.
Afrokubanische Einflüsse: Elemente der Rumba und des Son fliessen unmittelbar in den Tanz ein.
Rueda de Casino
Eine Besonderheit der Salsa Cubana ist die Rueda de Casino. Mehrere Paare bilden einen Kreis und führen auf Anweisung eines „Cantante“ (Sängers/Rufer) synchron Figuren aus. Ein wesentliches Element ist der ständige Partnerwechsel während des Tanzes.
Wichtige Grundschritte und Figuren der Salsa Cubana
- Guapea: Der männliche kubanische Grundschritt.
- Dile que no: Die Übergangsfigur, um aus einer geschlossenen in eine offene Tanzhaltung zu wechseln.
- Enchufla: Eine einfache Drehung der Dame, die oft als Basis für komplexere Wickelfiguren dient.
- Tap: Ein leichtes Antippen des Bodens auf den Pausenschlägen (4 und 8), was dem Tanz zusätzlichen Drive verleiht.